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Gibson Gitarren

 

Die Gibson Guitar Corporation ist einer der ältesten Hersteller von Akustik-Gitarren und E-Gitarren. Zudem vertreibt der 1902 gegründete US-Hersteller ebenfalls E-Bässe, Mandolinen und Verstärker. Das Unternehmen mit Sitz im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee zählt neben Fender zu den ersten Entwicklern von E-Gitarren und stellte schon 1936 die E-Gitarre ES-150 in Serie her.

Ihren Namen erhielt die Gibson Guitar Corporation von Orville Gibson, der ca. ab 1894 einen Laden für Musikinstrumente in Kalamazoo führte und der sich auf den Vertrieb von Mandolinen spezialisiert hatte. Er entwickelte ein Konstruktionsprinzip für Archtop-Gitarren und Mandolinen, für das er 1898 ein US-Patent bekam, dass er an Geschäftsleute verkaufte, die letztlich noch im selben Jahr, die Gibson Guitar Corporation ins Leben riefen. Die Rechte seines Namens gab Gibson ebenfalls an das neu gegründete Unternehmen ab, für das er kurzzeitig als Berater arbeitete. Das Arbeitsverhältnis endete noch im gleichen Jahr. Gibson wurde mit einer lebenslangen monatlichen Rente und einer fünfjährigen Abfindung verabschiedet.

 

 

E-Gitarren von Gibson

 

Gibsons Entwicklung der E Gitarre begann mit dem Modell ES-150. Dieses Instrument verfügte über einen elektromagnetischen Tonabnehmer und erlangte hauptsächlich über den Jazz-Gitarristen Charlie Christian große Bekanntheit, der in der Band von Benny Goodmann spielte und das eigentliche Rhythmusinstrument erstmalig als Soloinstrument einsetzte. Anfang der Fünfzigerjahre, als der Rock ’n‘ Roll sich weltweit verbreitete, brachte Gibson die ersten Solidbody-E-Gitarren auf den Markt, deren massiver Holzkorpus kaum resoniert und deshalb eine verstärkte elektrische Schallerzeugung notwendig ist.

Gibson E Gitarren
Gibson E-Giarren

Die berühmteste E-Gitarre von Gibson ist zweifellos die Gibson Les Paul, die von unzähligen anderen Herstellern kopiert wurde. Die Originalgitarre besitzt in der Regel einen Korpus aus Mahagoniholz mit einem aufgeleimten Deckel aus Ahorn. Bei manchen Modellen besteht der Decke ebenfalls aus Mahagoniholz, um die Klangqualität noch zu steigern. Bekannte Gitarristen, welche die Gibson Les Paul spielten, sind beispielsweise der Led Zeppelin Gitarrist Jimmy Page und Slash von der Gruppe Guns and Roses. E-Gitarren der Firma Gibson werden überwiegend in der Rockmusik, aber auch in sämtlichen anderen Musikrichtungen verwendet.

 

 

 

Akustik-Gitarren von Gibson

 

Akustik-Gitarren von Gibson sind besonders bei Blues Musikern beliebt, weil sie einen unnachahmlichen Klang haben. Sie werden weltweit aber auch von Folklore Musikern eingesetzt und finden ebenso in der Pop- und Rockmusik Verwendung. Eine der berühmtesten Akustik-Gitarren ist die Robert Johnson L-1, deren Namensgeber Robert Johnson ein legendärer Bluesgitarrist war, der 1938 verstarb und dessen Aufnahmen noch heute unzähligen Bluesgitarristen als Inspirationsquelle dienen. Die beliebteste Akustik-Gitarre von Gibson ist mit Sicherheit die Jumbo Dreadnought J45, die über ein schlichtes, verziertes Schallloch verfügt und deren Seitenteile und Boden aus edlem Mahagoniholz gefertigt sind.

Gibson Acoustic RS4SVSNH1 J-45
Gibson Acoustic RS4SVSNH1 J-45

Gibson Akustik-Gitarren sind für ihre ausgezeichnete Volumenproduktion und ihren warmen Klang bekannt. Ebenso für ihr edles und unverwechselbares Aussehen. Die Akustik-Gitarren werden
in einem aufwendigen Herstellungsverfahren gefertigt in klimatisierten Räumen gefertigt, wo eine konstante Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent herrscht. Bemerkenswert ist, dass Gibson auch heute noch Archtop-Gitarrenmodelle nach dem Vorbild berühmter Gibson-Gitarren herstellt, die in den 1920er und 1930er Jahren gebaut wurden

 

 

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